iMapping

Infinity Maps basiert auf der iMapping Methode von Mitgründer Dr. Heiko Haller und ist die Nachfolge Software des originalen iMapping Tools. Das innovative Verfahren verbindet erstmals die Vorteile von Mindmap, Concept Map, Whiteboard und Zettelkasten.

Die Methode im Vergleich

Die iMapping Methode vereint vier grundlegende Prinzipien zum Strukturieren von Informationen miteinander, die sich in den bisher etablierten Verfahren gegenseitig ausschließen. Das macht iMapping nicht nur vielseitig, sondern besonders nutzungsfreundlich.

Mindmap

Um große Informationsmengen handhabbar zu machen, verwenden wir hierarchische Gliederungen: Unseren Planeten haben wir in Kontinente, Länder und Städte unterteilt, Dateien verteilen sich auf Laufwerke und Ordner, größere Projekte werden erst dadurch möglich, dass sie in Teilprojekte, Arbeitspakete und Einzelschritte gegliedert werden. Eine gängige Darstellung dafür sind Baumdiagramme wie die Mindmap. 

Screenshot einer Infinity Map zum Thema Mindmap mit iMapping.

Nicht skalierbar

Für Gliederungen hat sich das Mindmapping bewährt, es weist aber zwei Schwierigkeiten auf: Zum einen werden Mindmaps unübersichtlich, je größer sie wachsen. Zum anderen lassen sie außer der Hierarchie keine weiteren Vernetzungen oder Strukturen zu.

Screenshot einer Infinity Map zum Thema Concept Map mt iMapping.

Concept Map

Die Welt ist komplex und Zusammenhänge zwischen Dingen stellen wir gerne durch Netzwerkstrukturen, sogenannte Graphen dar. Dieses einfache Prinzip, Objekte grafisch mit Linien zu verbinden, bildet die Grundlage vieler Diagrammarten: Concept Map, Organigramm, Flowchart, UML. Sie alle basieren auf Knoten und Kanten.

Visuelles Chaos

Concept Maps haben sich bewährt, um Bezüge darzustellen. Jedoch werden auch diese meist sehr unübersichtlich, wenn sie größer werden: Zusätzlich zur Vernetzung lässt sich keine hierarchische Gliederung darstellen und die visuelle Komplexität nimmt zu.

Whiteboard

Eine grundlegend andere Art, Informationen zu visualisieren, ist der sogenannte Spatial Hypertext. Bei einer Pinnwand oder einem Online Whiteboard werden Notizen, die zu einander in Relation stehen, gemeinsam gruppiert. Es zählt die reine Position und zusammen rückt, was zueinander gehört. Auf einem Kanban-Board hat beispielsweise jede Spalte ihre eigene Bedeutung, und Zettel werden regelmäßig umgehängt, um den Status einer Aufgabe zu visualisieren.

Screenshot einer Infinity Map zum Thema Whiteboard mit iMapping.

Fehlende Vernetzung

Dieses einfache Prinzip ist so naheliegend und gehirngerecht, dass es von vielen Menschen täglich intuitiv angewendet wird. Doch so nützlich es durch seine Einfachheit ist, so begrenzt ist es auch in seiner Ausdrucksmächtigkeit. Es ermöglicht weder Hierarchie noch Zusammenhänge darzustellen.

Screenshot einer Infinity Map zum Thema Zettelkasten mit iMapping.

Zettelkasten

Diese Art der Informationsorganisation verzichtet ganz auf die visuelle Darstellung, ermöglicht aber beliebig große Informationssammlungen – im Gegensatz zu den drei oben genannten visuellen Prinzipien. Die Informationseinheiten sind Kateikarten, Zettel, Wiki-Seiten oder Datenbankeinträge, von denen beliebig viele nebeneinander existieren können. Außerdem lassen sie sich durch Querverweise miteinander vernetzen.

Mangelnde Übersicht

Um einzelne Themen oder Gedanken nachzulesen oder sich von Thema zu Thema zu hangeln, funktioniert dieses Prinzip gut. Was allerdings nicht gelingt, ist einen gleichzeitigen Überblick über mehrere Themen zu erlangen, oder die Struktur der Themen untereinander zu sehen.
Illustration einer Infinity Map.
Vielseitig und Einzigartig

iMapping
Eine Methode für alles

iMapping ist ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren zur visuellen Darstellung strukturierter Informationen. Die beste aktuelle iMapping Software ist Infinity Maps, der Nachfolger des originalen iMapping Tools. Entdecke die Vorteile!

  • Struktur: Einfaches, freies Anordnen von Informationseinheiten – wie Zettel auf einer Wand.
  • Hierarchie: Arbeiten in die Tiefe durch Staffelung in mehrere Ebenen mithilfe von Cards und Subcards.
  • Vernetzung: Leicht zu erfassende Querverbindungen auch bei stark vernetzten Themen durch Connections.
  • Skalierbarkeit: Die Grundprinzipien ermöglichen beliebig große Sammlungen von Informationen, ohne dass die Übersicht verloren geht.

Von der Methode zur Software

Die Idee zu iMapping entstand während Heikos Psychologie-Studium: Um Überblick über seinen Lernstoff zu erhalten, fertigte er Zusammenfassungen aus Vorlesungen, Seminare und Literaturrecherchen an. Dabei entstand der Wunsch, ausgehend von diesen Gesamtübersichten auch wieder in die Tiefe gehen zu können, zu den ursprünglichen Aufschrieben und Details. In seiner Diplomarbeit am Institut für Wissensmedien in Tübingen untersuchte Heiko daraufhin verschiedene Visualisierungsverfahren. Es zeigte sich, dass jeder der Ansätze seine Vorzüge hatte, aber keiner die grundlegenden Funktionen vereinen konnte.

Als Resultat aus dieser Forschung entstand das Grundkonzept des iMapping, das Heiko 2005 bis 2010 als Doktorarbeit am Forschungsinstitut für Informatik in Karlsruhe weiter ausarbeitete. Im Rahmen des EU-Forschungsprojektes NEPOMUK entstand ein erster Software-Prototyp der iMapping Methode: das iMapping Tool. Der Konferenzbeitrag auf der renommierten internationalen „Hypertext“ Konferenz der ACM wurde 2010 mit dem „Ted Nelson Newcomer Award“ ausgezeichnet.

Ein Wissens-Tool für die Zukunft

Die mediale Aufmerksamkeit und das Interesse in der Fach-Community bewogen Heiko dazu, das iMapping Tool kommerziell weiterzuentwickeln. Es wurde seither erfolgreich als Desktop Software vertrieben. Die Entwicklung wurde 2017 eingestellt, da das iMapping Tool den technischen Anforderungen nicht mehr entsprach. Mit Infinity Maps ist seit 2020 eine neue, cloud-basierte und zukunftsfähige Version verfügbar.

Infinity Maps ist als optimierter Nachfolger des iMapping Tools die einzige Software, die das innovative iMapping Verfahren umsetzt. Kollaborativ, strukturiert, übersichtlich und ein echter Gamechanger für alle, die bei größeren Themen den Durchblick behalten müssen, bietet Infinity Maps Potenzial als zentrale Wissensplattform der Zukunft.