Persönliches Wissensmanagement ist ein Teilbereich des Selbstmanagements. Ziel ist es, Wissen zu strukturieren, Erlerntes übersichtlich darzustellen und Zusammenhänge aufzuzeigen. Vorteil eines guten Wissensmanagements ist, dass einmal erarbeitete Inhalte schnell wiedergefunden werden und der Überblick behalten wird. Das macht das Wissen dauerhaft nutzbar, reduziert Mehraufwand und ermöglicht komplexes Denken. So kann die Produktivität gesteigert werden, ohne dabei in Stress zu verfallen.

Warum Wissen managen

Um alle Potenziale des persönlichen Wissensmanagements auszuschöpfen, ist es wichtig die für dich richtigen Tools zu identifizieren und mit den passenden Methoden zu verbinden. Ziele, Kompetenzen, Lerninhalte, soziale Beziehungen, Prozesszusammenhänge, Projekte und vieles mehr müssen im Alltag und Berufsleben gehandelt werden. Diese Informationen zu halten, zu strukturieren und zu verwalten erfordert Wissensmanagement.

Wissen festhalten

Informationen aus dem Internet, aus Büchern, Gesprächen oder schlicht dem Gedächtnis sind schnell in Word, Excel oder einfach auf Papier festgehalten. Es gibt viele effiziente Methoden, Inhalte zu erstellen und zu verwalten. Hier macht es Sinn, das Wissen direkt in einem Medium zu speichern, in dem man das Wissen auch erweitern und verwalten kann.

Wissen verwalten

Für die Wissensverwaltung gibt es eine Vielzahl hilfreicher Software. Während im gruppenbezogenen Wissensmanagement Wikis zum Einsatz kommen, ist im persönlichen Umfeld der Aufwand für ein Wiki oft zu groß. Ordnerstrukturen auf dem PC oder Mac sind hierbei die wahrscheinlich häufigste aber auch chaotischste Form des persönlichen Wissensmanagements. Diese Art der persönlichen Wissensverwaltung erlaubt nur bedingt Überblick, und Beziehungen zwischen den Objekten können nur schwer hergestellt werden.

Auf die Klassiker Stift und Papier greifen nicht nur Analog-Nostalgiker*innen noch gerne zurück, aber diese Herangehensweise ist nicht nur nicht mehr zeitgemäß, sondern führt häufig zu „Zettelwirtschaft“ und Papierbergen. Heute gibt es zahlreiche Software und Tools, die beim Brainstorming, Mindmapping oder bloßem Speichern von Wissen helfen. Diese zielen aber oft nur auf spezielle Kreativitätstechniken ab und stoßen schnell an ihre Grenzen. Eine umfassende Lösung hierfür bietet Infinity Maps.

Wissen strukturieren

Es gilt die Devise, wenig Wissen ist schnell strukturiert und mit der Menge an Inhalten steigt auch der Bedarf an Struktur. Um später eine schnelle Suche zu erleichtern ist eine gute Strukturierung sehr hilfreich. Besondere Inhalte sollten markiert werden. Bei visuellen Werkzeugen empfiehlt sich vor allem die Verwendung von Farben. Um die Farben auch nach einer gewissen Zeit noch ordnen zu können, kann es sinnvoll sein eine Farblegende anzulegen.

Wissen verändern

„Man lernt nie aus.“ Dieses Sprichwort sollte sich auch im persönlichen Wissensmanagement niederschlagen. Die eigene Wissenslandschaft ist demnach einer ständigen Veränderung unterzogen und das gewählte Wissensmanagement-System sollte dies auch unterstützen.

Wissen vernetzen

Das Spannende an Wissen ist, dieses zu verknüpfen und Zusammenhänge zu erkennen. Egal ob eine Kennzahl im Controlling sich auf verschiedene Produktionsbereiche bezieht oder Menschen Freund*innen in unterschiedlichen Bereichen haben oder das Erreichen persönlicher Ziele von verschiedenen Faktoren abhängt. Wissensmanagement sollte es ermöglichen, diese Zusammenhänge aufzuzeigen.

Wissen wiederfinden

Leider hat der Mensch kein Gedächtnis wie eine Festplatte. Wir müssen Wissen mühsam lernen und vergessen es oft schneller, als uns lieb ist. Für das persönliche Wissensmanagement ist es daher wichtig, dass einmal erfasstes Wissen, mit all seinen Zusammenhängen wieder gefunden wird und nicht verloren geht.

Wissensmanagement mit Infinity Maps

Diese Anwendungsfälle waren für die Entwicklung von Infinity Maps ausschlaggebend, viele mehr wurden einbezogen. Wer für sein persönliches Wissensmanagement den Vorteil erschließen möchte, Wissen visuell zu organisieren, ohne dabei auf große Informationsmengen und Überblick verzichten zu müssen, sollte sein Tool-Kit um Infinity Maps erweitern.

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